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30. April 2008

Lecker, lecker!

Heute wollen wir euch einmal an unseren kulinarischen Errungenschaften teilhaben lassen: Voila - unser erstes selbst zubereitetes ugandisches Essen!
Ganz links auf dem Teller seht ihr eine Sweet Potatoe (Süßkartoffel) und in der Mitte Matoke (Kochbananen). Dazu reicht man noch die recht salzige Geanut-Sauce (Erdnuss-Soße), die aus Erdnussmehl gekocht wird. Da dieses Essen nicht wirklich viele Nährstoffe aufweist, sind es die Ugander gewohnt 2-3 Teller davon zu essen. Unser deutscher Magen muss sich jedoch erst an diese Unmengen von Essen gewöhnen, was auf ugandischer Seite immer wieder große Verwunderung hervorruft (Das Hauptmerkmal dafür, dass ein Gast sich wohlfühlt, ist, dass er sehr viel isst...).
Sweet Potatoes und Matoke gehören (neben Posho - einem Brei aus Maismehl) zu den meistverbreiteten Lebensmitteln in Uganda, weil sie billig sind und fast überall wachsen. So manch armes Kind hier hat in seinem Leben wahrscheinlich noch kaum etwas anderes gegessen, was leider häufig Grund von Mangelernährung ist.